Herbsttreffen des UniKid-UniCare Austria Netzwerktreffens am 22. und 23.11.2018 in Wien

Foto: ©Stephanie Scholz/Vetmeduni Vienna

Am 23. und 24. November 2018 fand das Herbsttreffen des Netzwerks UniKid-UniCare Austria in Wien statt. Gastgeberinnen des zweitägigen fachlichen Austauschs der Vereinbarkeitsbeauftragten der österreichischen Universitäten waren diesmal die Vetmeduni Vienna und die Meduni Wien, deren Rektor Univ.-Prof. Dr. Markus Müller den zweiten Tag eröffnete.

Schwerpunkte des Kollegialen Austauschs stellten die Themen Flexible Kinderbetreuung und MitarbeiterInnen mit Pflegeverpflichtung für Angehörige dar. MMag.a Martina Kirisits gestaltete einen fachlichen Input zu aktuellen datenschutzrechtlichen Fragestellungen.
Außerdem wurden die (internen wie externen) Kommunikationswege des Netzwerks reflektiert.

Gerne sind die TeilnehmerInnen der Einladung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefolgt und haben im Rahmen des Netzwerktreffens gemeinsam die Veranstaltung "Es geht was weiter! Und wie geht's weiter? - Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung in Österreich" besucht.

Das nächste Netzwerktreffen findet im Mai 2019 an der Universität Innsbruck statt.
 

Neue Studie zur Kinderbetreuungssituation an der TU Wien

Sind die Kinder gut betreut?“ In der bereits vierten Studie zum Thema Kinderbetreuung an der TU Wien wurde die universitäre Kinderbetreuungssituation analysiert. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht. Die Frage der Kinderbetreuung spielt für Studient_innen und Mitarbeiter_innen mit Kindern eine zentrale Rolle. Besondere Anforderungen stellt dieses Thema an Alleinerzieher_innen und an die neu von außerhalb an die Universität kommende Student_innen und Mitarbeiter_innen, die über kein soziales Netz (Großeltern, Freunde...) vor Ort verfügen.

Der Kinderbetreuungsbedarf wird an der TU Wien seit 2002 in regelmäßigen Abständen erhoben, wobei folgende Fragen bei den Umfragen im Vordergrund stehen: Wie hoch ist der Bedarf nach diversen Unterstützungsformen? Entsprechen die derzeitigen Betreuungsformen den tatsächlich gewünschten? Ist es nötig, die bestehenden Angebote zu erweitern oder zu ergänzen? Sind die bestehenden Angebote den Angehörigen der Universität überhaupt bekannt?

In der Studie „Sind die Kinder gut betreut?“ gingen die Autor_innen Ewa Vesely, Bernhard Rengs und Stefanie Madsen diesen und weiteren Fragen nach. Die Studie basiert auf der Bedarfserhebung 2016, an der 662 TU-Angehörige (Student_innen und und Mitarbeiter_innen) teilgenommen haben. 


 

Stichprobe


• An der Bedarfserhebung nahmen 662 TU-Angehörige (Student_innen und und Mitarbeiter_innen) teil,

• 336 (51%) der Teilnehmer_innen gaben an, Kinder unter 14 Jahren zu haben.

• rund 2/3 waren Mitarbeiter_innen der TU Wien,

• davon 55% der Befragten im wissenschaftlichen und rund 45% im nichtwissenschaftlichen Bereich tätig.

Ergebnisse In der vorliegenden Erhebung war für 82% der Befragten eine institutionelle Betreuung von Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren in Dienstortnähe “sehr wichtig“. Von der Universität wünschen sich die befragten Personen folgende Unterstützungsformen: Informationsangebot (87%), Beratung in rechtlichen Angelegenheiten (88%), den KIWI TU-Betriebskindergarten (89%), die Krabbelstube der HTU - TUKS (85%) sowie flexible, stundenweise Kinderbetreuung (73%).
 Während drei Viertel der Mütter angeben, sich vorwiegend selbst um die Kinder zu kümmern, geben zwei Drittel der Väter an, dass die Kinder überwiegend von der Partnerin/Mutter betreut werden. Das zeigt deutlich, dass es einen weiteren Bedarf an Maßnahmen gibt, die auch von der TU Wien als Arbeitgeberin umzusetzen sind, um die Gleichstellung in den Familien zu fördern. Insbesondere sind hier Aktivitäten mit dem Themenschwerpunkt Väter ( z.B. Themenaktionen, Information ) zu empfehlen. Als eine weitere Maßnahme wird die Entwicklung eines Anreizsystems empfohlen, um für junge Väter eine mindestens 6-monatige Elternzeit attraktiver zu machen und auf der anderen Seite den Müttern einen raschen Wiedereinstieg in die Forschungstätigkeit zu ermöglichen. Die TU Wien als Arbeitgeberin hat bereits zahlreiche Maßnahmen im Bereich Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familie umgesetzt, wie z.B. den Betriebskindergarten, die flexible Kinderbetreuung (KIWI TU-Day Care), Ferienprogramme für Schulkinder, die Möglichkeit zum Home Office oder das webbasierte Informationstool rund um Vereinbarkeit „Road Map“.

Nicht alle dieser Unterstützungsmaßnahmen sind den TU Wien Angehörigen bewusst. Es ist daher von hoher Bedeutung, die verfügbaren Einrichtungen und Angebote bekannter zu machen, vor allem für neu aus dem Ausland zugezogene Mitarbeiter_innen und Student_innen. Ein Problem, das in der Erhebung nicht explizit erfragt und im Kommentarfeld mehrfach angeführt wurde, ist die Betreuung und Pflege im Krankheitsfall der Kinder. Hier wurden Lösungsansätze von (professionellen) Pflegedienstleistungen bis zur Möglichkeit, die Kinder an diesem Tag mit ins Büro nehmen zu dürfen („bring your recovering kids“) vorgeschlagen.

Im Bereich der Infrastruktur werden unter anderem folgende Maßnahmen gewünscht:

• Errichtung weiterer Wickletische in Räumen, die für alle Geschlechter zugänglich sind

• Sanierung der Außenspielflächen (der Spielplatz des Betriebskindergartens wurde bereits im Frühjahr 2018 neugestaltet, der Spielplatz im Bereich des EI Campus müsste ebenfalls renoviert bzw. neugestaltet werden)

• Erweiterung der Betreuungsplätze im Betriebskindergarten

Im Gegensatz zu vielen Firmenbetriebskindergärten, die oft externe Kinder aufnehmen müssen um den Kindergartenbetrieb aufrecht erhalten zu können, hat der KIWI TU-Betriebskindergarten seit Jahren eine lange Warteliste. Die langen Öffnungszeiten (7:00 – 19:00 Uhr) die den Eltern eine gewisse Flexibilität (im Forschungs- und Lehrbetrieb sehr wichtig) ermöglichen, das pädagogische Konzept und die Nähe zur Universität tragen zu der Attraktivität dieser Einrichtung bei. Der Bedarf (ca. 110 Betreuungsplätze) wird mit den vorhandenen Kapazitäten (in Summe ca. 15-20 jährlich freiwerdende Betreuungsplätze im Betriebskindergarten und in der TUKS) nicht gedeckt. Die Investition in eine kinderfreundliche Infrastruktur und Unterstützungsangebote für Mitarbeiter_innen und Student_innen mit Kindern an der TU Wien ist ein unabdingbarer Standortvorteil, gerade im Bezug auf die Konkurrenzfähigkeit mit anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Neue Mitarbeiter_innen, Student_innen und junge Forscher_innen, die eine Familie gründen möchten, suchen oft gezielt nach Standorten unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von beruflicher/wissenschaftlicher Tätigkeit und Familie. Zuletzt sind alle Maßnahmen im Bereich der Vereinbarkeit auch als Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter zu sehen. Um ihre Vorreiterrolle zu erfüllen, ist es für die TU Wien von höchster Bedeutung in familienfreundliche Strukturen zu investieren und damit Chancengleichheit und Diversität im Universitätsalltag zu fördern. 

Nähere Informationen:


 Ewa Vesely

Vereinbarkeitsbeauftragte

E917 c/o Institut E 194-05

Technische Universität Wien

T: +43-1- 58801-18504

www.tuwien.ac.at/veba

 

Dr. Bernhard Rengs

Institut für Demographie der ÖAW Institut E 105,

Technische Universität Wien

T: +43-1- 58801-10534

TU Wien E194-05/ E917 Argentinierstrasse 8 A-1040 Wien

T:+4315880118504

M:+43664605885851

W: www.complang.tuwien.ac.at

W: www.tuwien.ac.at/veba

 

 

BOKU Kindergarten: Feierliche Eröffnung des neuen Hauses

 

Am 12. September 2018 wurde das neue Gebäude des BOKU Kindergarten offiziell eröffnet. Mit zahlreichen Festgästen, musikalischen Einlagen von Kindern und Eltern und Führungen durch das Haus wurde drinnen und draußen gefeiert. Der BOKU Kindergarten am Standort Türkenschanze besteht aus drei Betreuungsgruppen. In zwei Familien- und einer Kleinkindgruppe werden insgesamt 55 Kinder von sechs Pädagoginnen und vier Assistentinnen betreut. Die Mahlzeiten kommen täglich frisch aus der eigenen Kindergartenküche. Betrieben wird die Kinderbetreuungseinrichtung vom Verein BOKU Kindergarten, der vor beinahe 35 Jahren von studierenden Eltern gegründet wurde. Die Geschichte des Kindergartens an der BOKU kann in einem Büchlein nachgelesen werden.

 

3. Arbeitstreffen der AG Vereinbarkeit an der AAU Klagenfurt

Am 26. Juni 2018 traf sich die interne AG Vereinbarkeit an der AAU Klagenfurt um die Arbeit bezüglich der Erstellung der Indikatorenliste fortzusetzen. Im Fokus stand die Abstimmung der bisher gemeinsam definierten Vereinbarkeitsparametern sowie die Diskussion des Punktes Facts und Figures. Im nächsten Schritt wird das gesamte UniKid-UniCare Austria Netzwerk in den Prozess eingebunden. Alle Rückmeldungen werden von den AG Mitgliedern im 2. Schritt eingearbeitet. Am Ende des Treffens wurden noch organisatorische Anbelange besprochen. 

Jahrestagung des Best Practice Clubs „Familie in der Hochschule

Unter dem Titel „Linked Lives – Familienpolitik in der Hochschule“ fand am 12. Juni 2018 die 5. Jahrestagung des Best Practice Clubs „Familie in der Hochschule e.V. statt, gemeinsam organisiert von der der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Technischen Universität (TU) Dortmund. An der Tagung nahmen auch Vereinbarkeitsexpert_innen und Vertreter_innen einiger Universitätsleitungen aus Österreich teil. Es ging um aktuelle familienpolitische Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ihre Auswirkungen auf die Hochschulen – konkret um moderne Väterbilder, Digitalisierung und Familienorientierung, gleichberechtigte Elternmodelle sowie um die Frage, was sich durch die neue Bundesregierung bei der Pflege Angehöriger ändert. Das Thema „Digitalisierung“ erwies sich erneut (wie schon bei der 4. Jahrestagung an der TU Wien) als ein sehr komplexer Themenblock. Die Entwicklungstrends in diesem Bereich und deren Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Hochschule und Familie werden sowohl als eine Erleichterung für die Vereinbarkeit als auch als eine beschleunigte Entgrenzung zwischen beruflichen und privaten Lebensbereichen gesehen. Getagt wurde im Veranstaltungszentrum der RUB im Mensagebäude. Im Anschluss erwartete die Teilnehmer*innen ein Abendprogramm im Dortmunder U. Gleich nach der Eröffnung der Tagung um 10.30 Uhr haben 12 neue Mitgliedshochschulen die Charta „Familie in der Hochschule“ in Bochum unterzeichnet. Die RUB gehört seit 2015 diesem Netzwerk an, die TU Dortmund bereits seit 2014. Die Mitglieder dieses Best-Practice-Clubs bekennen sich zur Selbstverpflichtung, die Familienorientierung als prägendes Profilelement der Hochschule zu definieren. Dazu gehören anspruchsvolle Standards zur Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben.

Weitere Informationen:

http://www.familie-in-der-hochschule.de/

Terminaviso: Die 6. Jahrestagung „Familie in der Hochschule“ findet am 1. und 2. Oktober 2019 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken statt.

Weitere Informationen:

sandra.wiegand@htwsaar.de, Kerstin Tepper (RU Bochum), Ewa Vesely (TU Wien)

Verleihung des Staatspreises Beruf & Familie 2018

 

 

 

 

 

V.l.n.r.: Christian Mathes, Juliane Bogner-Strauß, Petra Winter

Bildverwendung: Andy Wenzel/BKA  

 

Der 2. Platz in der Kategorie familienfreundlichstes, öffentliches Unternehmen erging an die Vetmeduni Vienna. Am 12. Juni 2018 verlieh Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß (m.) den Staatspreis "Familie und Beruf".

Nähere Informationen unter:

http://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/news/detail/artikel/2018/06/13/staatspreis-familie-beruf/

https://www.familienfreundlichsterbetrieb.at/

 

Verleihung des Staatspreises Beruf & Familie 2018 an die Universität Graz

Am Freitag, dem 15.06.2018 wurde die Karl-Franzens-Universität Graz mit dem Staatspreis Beruf & Familie ausgezeichnet.

Nähere Informationen unter:

unikid-unicare.uni-graz.at/de/neuigkeiten/

Stundenweise Kinderbetreuung: KIWI TU-DAY Care eröffnet

TU Wien ermöglicht als einzige Wiener Universität stundenweise Kinderbetreuung für unter 3-jährige Kinder von Studierenden und Mitarbeiter_innen

Die Balance zwischen beruflichen Zielen und familiären Sorgfaltspflichten ist besonders für Wissenschaftler_innen und Studierende nicht einfach, besonders bei unter 3-Jährigen. Studieren oder die Tätigkeit an einer Universität erfordern viel Flexibilität, die von den meisten Kinderbetreuungseinrichtungen nicht erbracht werden kann. Mit der Einrichtung der stundenweisen Kinderbetreuung für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren setzt die TU Wien als erste Universität Wiens eine wichtige Maßnahme zu Unterstützung der TU-Angehörigen um. Die reguläre Kinderbetreuung wird dadurch um ein bedarfsorientiertes Angebot ergänzt.

 

Das Projekt „KIWI TU-Day Care“

Mit Unterstützung des Rektorats konnte Anfang 2018 mit der Umsetzung des Konzepts, das von der Projektgruppe bestehend aus Ewa Vesely (Vereinbarkeitsbeauftragte), Gerald Hodecek (Gebäude und Technik) und Expert_innen des Vereines „Kinder in Wien“ erarbeitet wurde, durch die bauliche Adaptierung der notwendigen Räumlichkeiten begonnen werden.

Am 2. Mai wurde nun die KIWI TU-Day Care durch Rektorin Sabine Seidler und Vizerektorin Anna Steiger feierlich eröffnet. Unter den Gästen waren der Bezirksvorsteher für Wieden, Leo Plasch, die Bezirksvorsteherstellvertreterinnen Lea Halbwidl und Barbara Neuroth und die Präsidentin von Kinder in Wien, Christine Marek.

Kontakt:

Ewa Vesely Technische Universität Wien Vereinbarkeitsbeauftragte

T: +43-1-58801-18504

ewa.vesely(at)tuwien.ac.at

 

Aussender:

Technische Universität Wien PR und Marketing Resselgasse 3, 1040 Wien

T: +43-1-58801-41024 pr(at)tuwien.ac.at

TU Wien - Mitglied der TU Austria www.tuaustria.at

Vernetzungsfachtagung des UniKid-UniCare Austria Netzwerkes an der Kunstuni und Karl-Franzens-Universität Graz

Am 19. und 20.04.2018 fand unter dem Titel "Best-Practice-Maßnahmen der österreichischen Universitäten zur Vereinbarkeit" das Frühjahrstreffen in Graz statt. Es wurden einige Arbeitsfelder bearbeitet und die Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen besprochen. Den neuen Kolleginnen im Netzwerk konnten gute Einblicke in die Netzwerkarbeit gewährt werden. Wir freuen uns auf das nächste Treffen im Herbst, das von den KollegInnen der Med.Uni und Vedmed Wien organisiert wird.

Karl-Franzens-Universität Graz und TU Graz sind „Familienfreundlichste Betriebe der Steiermark“

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird an Karl-Franzens-Universität Graz und TU Graz besonders großgeschrieben. Dafür wurden die beiden Universitäten nun mit dem ersten Platz der „Familienfreundlichsten Betriebe der Steiermark 2017“ bedacht.

Hier der Link: https://on.uni-graz.at/de/detail/article/praemiert/

Österreichweites UniKid-UniCare Austria Netzwerktreffen am 23. und 24.11.2017 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Auf Einladung der Netzwerksprecherin Bronwen Arbeiter-Weyrer fanden sich rund 16, mit dem Thema Vereinbarkeit betraute Kolleginnen von den unterschiedlichsten Hochschulen, zum österreichweiten UniKid-UniCare Austria Herbsttreffen an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, ein. Das vielfältige Programm begann am Donnerstag mit einer intensiven ExpertInnenschulung zum Thema „Coaching für die Beratungspraxis der universitären Beratungsstellen“ durch die Trainerin Univ.Lekt. Billie Rauscher-Gföhler vom Institut für systemische Kompetenz von der TU Wien. Am Freitag wurden die Delegation von Herrn Rektor und Uniko-Vorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Oliver Vitouch begrüßt. Es wurde von allen TeilnehmerInnen intensiv an den zahlreichen Themen laut Tagesordnung gearbeitet und ebenso wurde Raum und Zeit für Networking, Ideentransfer und Best-Practice-Tipps geboten. Gemeinsam ist es gelungen, auch einen Grundstein für die Planung und Umsetzung neuer familienfreundliche Initiativen am universitären Terrain zu setzen. Man darf auf die Umsetzung gespannt sein.

Vetmeduni Vienna als erste Wiener Hochschule „frauen- und familienfreundlichster öffentlicher Betrieb“ der Landeshauptstadt

Im zwei Jahres Rhythmus werden die Landeswettbewerbe „Frauen- und familienfreundlichster Betrieb“ durchgeführt. Gestern, am 26. September, wurden die Gewinner der einzelnen Kategorien des Landes Wien bekanntgegeben. Unter den besten Betrieben Wiens ist 2017 erstmals die Vetmeduni Vienna. Die einzige veterinärmedizinische Universität Österreichs wurde von einer neutralen Fachjury in der Kategorie „Öffentliche Betriebe“ als erste Wiener Hochschule top-gereiht und ist auch beim übergeordneten Staatspreis „Unternehmen für Familien“ teilnahmeberechtigt.

 

 Nach einem dritten Platz 2015 wusste die Vetmeduni Vienna dieses Jahr die Fachjury des unter dem Titel „Initiative Taten statt Worte“ stehenden Landeswettbewerb Wiens mit ihrem Konzept am besten zu beeindrucken. Sowohl die Angaben zu den grundlegenden Kriterien des Wettbewerbs, als auch der Besuch am Campus und die Gespräche mit MitarbeiterInnen überzeugten die Fachjury. Die Vetmeduni Vienna ist damit seit 26. September der „frauen- und familienfreundlichste öffentliche Betrieb“ der Landeshauptstadt 2017.

 

Im Zuge der Befragung lobten sowohl die Mitarbeiterinnen die Vorteile und das Entgegenkommen am Campus, als auch die „Väter“. Die Akzeptanz der Vaterkarenz nimmt am Campus einen ebenso wichtigen Stellenwert ein, wie die Programme um Jungmütter aus der Karenz zielgerecht wieder auf den Berufs- und auch Karriereweg zurückzuführen. Große Entlastung bringt für die berufstätigen Familien am Campus nicht nur die eigene Kindertagesstätte, die auch Studierenden zur Verfügung steht, sondern auch die angebotene Ferienbetreuung. Damit können MitarbeiterInnen und Studierende trotz der Ferienzeit den Klinik- und Forschungsbetrieb weiterführen. Dies entlastet vor allem den durchgehenden Klinikalltag, da Urlaube gerechter für alle Angestellten geplant werden können.

 

Mit unseren Maßnahmen und Konzepten, wie etwa Kinderbetreuung am Campus oder flexible Arbeitszeitregelungen, unterstützen wir high potentials auf ihrem Karriereweg und ermöglichen es ihnen, nationale und internationale Topwissenschafterinnen und –wissenschafter zu bleiben oder zu werden“, so die Rektorin der Vetmeduni Vienna Petra Winter. „Das an uns verliehene Zertifikat „hochschuleundfamilie“ unterstützt uns als Arbeitgeberin in unserem Streben nach Exzellenz.“

 

Das erfolgreiche Konzept der Vetmeduni Vienna wird nun auch für die Vergabe des übergeordneten Staatspreises des Bundesministeriums für Familie und Jugend „Unternehmen für Familien“ berücksichtigt. Der Landeswettbewerb Wien wird vom Club Alpha organsiert und liegt derzeit unter der Verantwortlichkeit der Bundesministerin außer Dienst Maria Rauch-Kallat. Die vorangestellte Initiative „Taten statt Worte“ steht unter anderem für Lösungen in den Bereichen Arbeitsplatzgestaltung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer.

https://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/presseinformationen/presseinformationen-2017/frauen-familienfreundlichster-oeffentlicher-betrieb-wien/

 

 

4. Jahrestagung des Best Practice Clubs an der TU Wien

Vereinbarkeit 4.0 – Neue Wege für familiengerechte Hochschulen?“

13 Hochschulen unterzeichnen Charta „Familie in der Hochschule“ - der Hochschulzusammenschluss zählt nun 101 Mitgliedseinrichtungen Auf der vierten Jahrestagung der Hochschulinitiative „Familie in der Hochschule“ am 14. September 2017 in Wien unterzeichnen weitere 13 Hochschulen die Charta „Familie in der Hochschule“. Der Zusammenschluss zählt nun 101 Mitgliedseinrichtungen. Unter den Unterzeichnenden sind auch vier Hochschulen aus Österreich.

Die Vereinbarkeitsbeauftragte der TU Wien - der einladenden Hochschule -, Ewa Vesely dazu: "In diesem Jahr ist es uns gelungen die Jahrestagung des Best Practice-Clubs "Familie in der Hochschule" an die TU Wien zu holen, was mich als Angehörige dieser Universität besonders freut. Das Interesse der österreichischen Universitäten an dieser Tagung lässt hoffen, dass immer mehr österreichische Hochschulen motiviert sind im internationalen Best Practice Club mitzuwirken und konsequent bedarfsorientierte Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft oder Beruf gemeinsam zu entwickeln. Die entsprechenden nationalen Rahmenbedingungen, insbesondere das österreichische interuniversitäre Netzwerk UniKid-UniCare Austria, die Gleichstellungspläne und die Möglichkeit, Vereinbarkeitsbeauftragte an jeder Universität zu etablieren, wirken hierfür unterstützend und sichern die Nachhaltigkeit der Maßnahmen.“

2017 titelt die Tagung „Vereinbarkeit 4.0 – Neue Wege für familiengerechte Hochschulen?“ und setzt sich mit den Chancen und Herausforderungen auseinander, die Mobilität und Digitalisierung für die Familienorientierung von Hochschulen bedeuten. Neue Arbeitsformen und die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort gelten bereits jetzt als wesentlicher Bestandteil der neuen Vereinbarkeit und lösen die Grenze zwischen der Familienaufgaben und Arbeitswelt bzw. Studium mehr und mehr auf. Der zweite Veranstaltungstag ist den Clubmitgliedern vorbehalten, die sich mit anstehenden strategischen Fragen auseinandersetzen. In diesem Jahr wird neben der inhaltlichen Bearbeitung, insbesondere der Bereiche Mutterschutz, Gesundheitsförderung, familienorientierte Studienbedingungen und Internationalisierung auch die Organisation der Zusammenarbeit der inzwischen großen Anzahl der Mitglieder diskutiert. Die Hochschulinitiative verfügt bereits über weitreichende Erfahrungen, wie Digitalisierung und guten Routinen eine enge kollegiale Zusammenarbeit befördern. Damit kann der Best Practice-Club „Familie in der Hochschule“ selbst als gutes Umsetzungsbeispiel für eine orts- und zeitunabhängige Arbeitsweise stehen.

Die Charta „Familie in der Hochschule" wurde im Januar 2014 veröffentlicht und setzt hohe Maßstäbe zur Familienorientierung. Die Hochschulleitungen bringen mit der Unterzeichnung der Charta ihr Engagement und ihre Verantwortung für mehr Familienorientierung an ihrer Hochschule zum Ausdruck und vernetzen sich im Best Practice-Club „Familie in der Hochschule“. Sie verstehen sich als Vorreiter_innen bei der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr Familienorientierung und Wertschätzung von Vielfalt. Sie sehen Familienorientierung als Teil des Hochschulprofils und stehen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Bildungs- und Lebensorte, an denen die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben gelebt wird und selbstverständlich ist. Die Charta „Familie in der Hochschule“ wird als Strategieentwicklung zu einer nachhaltigen Chancengerechtigkeit und Familienorientierung in der Wissenschaft vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) unterstützt.

 

Fragen zur Arbeit des Best Practice-Clubs beantworten folgende Ansprechpersonen:

Tanja Edelhäußer

Universität Konstanz Referentin für Gleichstellung und Familienförderung

0049 75 31- 88 53 14

tanja.edelhaeusser(at)uni-konstanz.de

Jeannette Kratz

Technische Universität Dortmund Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt

0049 23 17- 55 43 47

jeannette.kratz(at)tu-dortmund.de

Heike Bartholomäus

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Referentin für Familienorientierung und Dual Career

0049 355- 69 35 78

 heike.bartholomaeus(at)b-tu.de

Prof. Dr. Frank Ziegele

Geschäftsführer des CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung GmbH und Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück

0049 5241- 97 61 24

 frank.ziegele@che.de

 

Weitere Informationen: www.familie-in-der-hochschule.de

UniKid-UniCare Vernetzungstreffen - Frühjahr 2017

Am 20. April 2017 lud die TU Wien zum UniKid-UniCare Austria Netzwerktreffen ein und am 21. April 2017 wurde dieses auf der WU Wien erfolgreich fortgesetzt.

Ziel dieser österreichweiten Vernetzungsplattform ist es, gemeinsam Maßnahmen zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Betreuungsaufgaben zu erarbeiten und diese an den österreichischen Universitäten umzusetzen. Im Zuge der Fachtagung wurden in den Arbeitsgruppen "Väter", "Vereinbarkeit" und "Öffentlichkeitsarbeit" konkrete Aktionen erarbeitet, um sich im Anschluss mit BMWFK darüber fachlich auszutauschen. Der momentane Stand der Forstschreibung der Gleichstellungspläne an den unterschiedlichen Hochschulen wurde ebenso beleuchtet. Zwei Fachbeiträge rundeten das Programm dieser wichtigen Fachtagung ab.

Gleichstellungspläne: Uni Salzburg und TU Wien in der Vorreiterrolle

In der jüngsten UG-Novelle wurde die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf mit Betreuungspflichten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige in die leitenden Grundsätze für Universitäten aufgenommen. Auch wird neben weiteren Neuerungen in einem eigenen Gleichstellungsplan insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf oder Studium und Familienarbeit (§2 Z 13) geregelt. Universitäten wurden damit aufgerufen Gleichstellungspläne zu erstellen um die Entwicklung der Universitären zu diversen Organisationen zu unterstützen, verschiedenen Diskriminierungstendenzen entgegen zu wirken und Vereinbarkeit von Familie und Forschung/Beruf zu erleichtern.

Nach der Universität Salzburg hat nun im März 2017 der Senat der TU Wien den vom Rektorat vorgelegten Gleichstellungsplan beschlossen. UniKid-UniCare Austria, das Netzwerk der Expert_innen für Vereinbarkeit an österreichischen Universitäten freut sich über diese Entwicklung. Für die Vereinbarkeitsagenden bedeutet sie einen weiteren Schritt auf dem Weg zur familiengerechten Universität. Mit dem Gleichstellungsplan der TU Wien wird die Funktion der dem Rektorat zugeordneten Vereinbarkeitsbeauftragten institutionalisiert. Das unterstützend eingerichtete Vereinbarkeitsbüro, eine dem zuständigen Mitglied des Rektorates zugeordnete Organisationseinheit, wird ebenfalls nachhaltig in der Organisationsstruktur der Universität verankert. Die zusätzlichen Erläuterungen bringen Klarheit in der Aufgabenteilung zwischen den beiden Einrichtungen.

Ein weiterer Erfolg für das UniKid-UniCare Austria Netzwerk: Bei der Gestaltung des Teiles Vereinbarkeit hat die TU Wien einige Empfehlungen des Netzwerkes berücksichtigt.

Ein Wermutstropfen: Mit zwei Gleichstellungsplänen ist die flächendeckende Umsetzung an österreichischen Universitäten bei Weitem noch nicht gegeben.

 

 

 

UniKid-UniCare Austria Netzwerktreffen in Linz

Das diesjährige Herbsttreffen fand vom 29.-30. September 2016 in Linz an der Johannes Kepler Universität und an der Kunstuniversität statt.

Der erste Tag an der Johannes Kepler Universität stand unter dem Motto „Professionalisierung“.
Dr.in Martina Beham-Rabanser vom Institut für Soziologie gab einen spannenden Einblick in die Herausforderungen, vor denen Studierende und WissenschafterInnen in der Rush Hour ihres Lebens stehen.
Mag.a Manuela Vollmann, Geschäftsführerin bei abz*austria präsentierte das Tool RoadMap*, ein webbasierter Service von abz*austria, das als internes Informationsmedium rund um Auszeiten- und Karenzmanagement dient.
Der zweite Tag an der Kunstuniversität wurde vor allem zur internen Netzwerkarbeit genutzt.
Das Vernetzungstreffen im Frühjahr 2017 findet an der Technischen Universität Wien statt.

3. Jahrestagung des Best Practice Clubs „Familie in der Hochschule“

 

Tagungstitel: „Wie viel Familie verträgt die Hochschule? Zur Situation des akademischen Nachwuchses

Am 19. und am 20. September 2016 fand an der Goethe Universität in Frankfurt/am Main die 3. Jahrestagung des Best Practice Clubs " Familie in der Hochschule" statt.
Das Interesse zum Mitwirken an dieser Hochschulinitiative ist groß und der in Deutschland gegründete Best Practice Club " Familie in der Hochschule" findet zunehmend Beachtung über die Landesgrenzen hinaus. Neunzehn neue Hochschulen, darunter zwei schweizerische und zwei österreichische, unterschrieben in Frankfurt die Charta "Familie in der Hochschule". 
Seitens des UniKid-UniCare Austria Netzwerkes waren Vertreterinnen der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, der TU Wien, der Karl-Franzens-Universität Graz, der Med. Uni Graz und der TU Graz bei der Tagung präsent.
Das lokale Organisationsteam: Benjamin Kirst /Goethe Universität, Frankfurt am M. und Karin Höhne/Europa Universität Viadrina, Frankfurt an der Oder berichten, dass mit knapp 200 TeilnehmerInnen diese Tagung die bestbesuchte in der Geschichte des Clubs war.
Als Ausdruck der Intensivierung der Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausches im internationalen Rahmen ist die Ortswahl der Jahrestagung 2017 zu sehen. Der Konferenzort der 4. Jahrestagung des Best Practice Clubs" Familie in der Hochschule" ist die Technische Universität Wien. Damit wird zum ersten Mal eine Jahrestagung des Clubs im Ausland stattfinden. 

Foto von links: Julia Spiegl (Karl Franzens Uni Graz), Vizerektorin Dworczak (Karl Franzens Uni);  Vizerektorin Anna Steiger (TU Wien); Lissa Reithofer (TU Graz), Bronwen Arbeiter-Weyrer (AAU Klagenfurt); Barbara Herz (TU Graz); Renate Kasper (Med. Uni Graz), Ewa Vesely (TU Wien)

 

Bundesministerin Karmasin zu Besuch an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ist nicht nur Partner der Initiative „Unternehmen für Familien“ sondern führt auch seit 2011 für ihre familienfreundliche Hochschulpolitik das Gütesiegel aus dem Audit hochschuleundfamilie. Am 29. Juni 2016 besuchte die Bundesministerin für Familien und Jugend Sophie Karmasin die AAU und die Einrichtungen des Familienservices.

„Ich bin vor allem von der Fülle der Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium begeistert. Das zeigt, dass Familienfreundlichkeit viele unterschiedliche Ansatzpunkte hat“, so die Familienministerin.  „Die aktive Partizipation der Studentinnen und Studenten, sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alpen-Adria-Universität bei der Entwicklung der Maßnahmen ist ein wesentlicher und besonders wichtiger Teil des Audits“, so Karmasin und weiter „denn so wird wirklich das umgesetzt, was dem Bedarf entspricht “.

Ein Erfolg für UniKid-UniCare Netzwerkmitglied

Sustainability Award, TU Wien, Vizerektorin Anna Steiger und Vereinbarkeitsbeauftragte Ewa Vesely, erhielten den 3. Platz in der Kategorie „Strukturelle Verankerung“ mit dem Projekt „Mehr als ich kann“ für pflegende Angehörige

Das Ziel des Projektes ist es Unterstützungsmaßnahmen für Beschäftigte der TU Wien mit  Betreuungsaufgaben für pflegebedürftige Angehörige zu entwickeln. Durch einen Bottom-up-Prozesses soll die nachhaltige Wirkung der Maßnahmen erreicht werden. Der Projektstart erfolgte am 1. TU-Familientag am 18. September 2013 mit einer Informationsveranstaltung  für pflegende Angehörige. Unter dem Leitwort „Mehr als ich kann“ konstituierte sich eine Vernetzungsplattform für pflegende Angehörige. Es folgten vier Workshops der Vernetzungsplattform im März, September, Dezember 2014 sowie im  April 2015. Es wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Der Prozess  der Maßnahmenerarbeitung wurde über die gesamte Projektdauer kontinuierlich TUW-intern kommuniziert. Bis September 2015 wurden alle Maßnahmen (inkl. der Betriebsvereinbarung „Erweiterte Pflegefreistellung“) umgesetzt oder befinden sich in der finalen Implementierungsphase. Workshops der Vernetzungsplattform „Mehr als ich kann“ werden auf vielfachen Wunsch fortgesetzt.

Weitere Informationen zum Sustainability Award 2016 finden Sie hier! - Das Projekt "Mehr als ich kann" wird auf Seite 17 angeführt.

TU Kids & Care – Vereinbarkeit an der TU Wien

Am 12. April 2016 wurde an der TU Wien im Beisein von Familienministerin Karmasin das Vereinbarkeitsbüro "TU Kids & Care" eröffnet. Damit setzt die TU Wien den nächsten Schritt auf dem Weg zur Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie.

Vereinbarkeitsbüro
Unterstützend gibt es seit 1. Februar 2016 mit "TU Kids & Care" auch ein entsprechendes Büro für Vereinbarkeitsfragen, das die operative Umsetzung der Agenden übernimmt. Neben der Funktion als zentrale Anlauf- und Servicestelle werden konkrete Angebote wie Ferienprogramm, Bring your Kids Day oder der TU-Familientag hier abgewickelt. Organisatorisch ist "TU Kids & Care" im Bereich "Personalentwicklung und Betriebliche Gesundheitsförderung" angesiedelt. So sollen Synergieeffekte speziell zu den Themen Gesundheit und Diversity genutzt werden.

 

Vereinbarkeit gestalten - Ein Verhandlungserfolg des UniKid-Netzwerkes

Gerne möchten wir über einen Verhandlungserfolg des UniKid-Netzwerks berichten: in der jüngsten UG-Novelle wurde die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf mit Betreuungspflichten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige in die leitenden Grundsätze für Universitäten aufgenommen. Auch wird neben weiteren Neuerungen in einem eigenen Gleichstellungsplan insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf oder Studium und Familienarbeit (§ 2 Z 13) geregelt. Lesen Sie auf der Seite des Parlaments mehr dazu. Hier finden Sie zur weiteren Information das aktuelle Bundesgesetzblatt

Familie in der Hochschule

Mit der zweiten Jahrestagung am 15. Juni 2015 an der Universität Hohenheim setzt der Best Practice-Club „Familie in der Hochschule“ die vor einem Jahr mit der öffentlichen Unterzeichnung der Charta "Familie in der Hochschule" begonnene Initiative zu einer nachhaltigen Chancengerechtigkeit und Familienorientierung in der Wissenschaft fort.

Lesen Sie hier mehr dazu.

UniKid-Vernetzungstreffen in Salzburg

Das Frühjahrstreffen 2015 vom 19.-20. Mai fand in Salzburg statt und wurde von der Universität Salzburg (Robert Kleindienst) gemeinsam mit der Technischen Universität Wien (Ewa Vesely) organisiert.

Für einen modernen Auftritt und um den aktuellen Themen Sichtbarkeit zu verleihen, wurde das Netzwerk umbenannt in UniKid-UniCare Austria.

 

Mind the Trap – Befristung, Teilzeit und Vereinbarkeit

Vereinbarkeit von Beruf/wissenschaftlicher bzw. künstlerischer Tätigkeit und Familie stand im Fokus der am 25. November von der Task Force Gender & Diversity der uniko und der Universität für Musik und Darstellende Kunst veranstalteten Tagung “Mind the Trap – Befristung, Teilzeit und Vereinbarkeit an Universitäten“.

UniKid-Herbstvernetzungstreffen in Innsbruck

Das Herbsttreffen 2014 vom 15.-17. Oktober fand in Innsbruck statt und wurde von der Universität Innsbruck (Kinderbüro) gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck (Referat für Kinderbetreuung & Vereinbarkeit) organisiert.  

Nachlese

Lesen Sie hier:  "Mehr als ich kann"

Lesen Sie hier: Trendreport 2/2014